Frau und Pferd

Ich habe die Frauen aus meinen beiden Visionen in keltischen, gallischen, irischen und walisischen Sagen und Mythen wieder gefunden. Sie sind Göttinnen oder Fabelwesen. Und sie kommen auf prächtigen Rössern und sie sind prächtige, machtvolle, schöne Frauen. Sie kommen übrigens oft auf „weißen Pferden“. Sie heißen Epona, Etain, Rhiannon, Carman, Modron, Macha, Medb, Ana und Dana. Sie sind Pferdegöttinnen. Sie erscheinen als Pferde oder mit Pferden. Sie sind Figuren aus der „Anderswelt“, der Welt jenseits der Grenzen dieser Realität. Frau und Pferd kommen in der Mythologie  als Symbol für Erlösung, Freiheit, Verbundenheit, Schönheit, Souveränität und Fruchtbarkeit vor.

Die Frau auf dem weißen Pferd ist mir noch viele Male erschienen. Sie hat mir gesagt dass wir Frauen uns diese Welten wieder erschließen können wenn wir wollen. 


Schluss mit dem Tabu Gefühle zu zeigen !

In jeder Frau schlummert irgendwo eine Kraft. Eine weibliche Urkraft. Diese ist jedoch zumeist unter vielen ungelösten Gefühlen und Emotionen begraben und wir haben keinen Zugang. Denn als Frauen in unserer Kraft zu sein ist nicht etwas das wir lernen müssen. Wir wissen wie das geht. Wir müssen uns nur erinnern, bzw. das aus dem Weg räumen das uns den Zugang zu diesem Wissen blockiert. Emotionen sind unsere ständigen Wegbegleiter. Gerade Pferde lösen sehr viele beim Menschen aus. Wut und Aggression, Angst und Faszination, Verzweiflung und Euphorie, Ehrgeiz und Geltungssucht.

Emotionen sind aber auch der Motor der Menschlichkeit. Und dort wo es emotional zugeht, dort ist „Lebendigkeit“ zu Hause. Emotionen wollen gelebt sein und können kanalisiert werden. Es ist möglich sie zu „führen“, sodass sie statt Chaos Erkenntniss und Erfüllung bringen. So ist Wut, richtig kanalisiert, die Kraft die sich durchsetzt. Angst kann uns den Weg zum Vertrauen zeigen. Und Schmerz und Trauer machen uns berührbar, sodass wir für die Bedürfnisse unserer Partner empfänglich werden.

Pferde spiegeln Emotionen. Wut die sich gegen sie richtet, macht sie auf Dauer Scheu und Misstrauisch. Wut als Kraft sich durch zu setzen erntet Ihren Respekt.

Angst die der Mensch sich nicht eingesteht kann sie Panisch machen. Und Schmerzen die der Mensch sich nicht eingesteht, macht sie auf Dauer Krank und Lahm. Die Methode nach Wilhelm Reich fokussiert zunächst auf das Erkennen und auflösen emotionaler Blockaden. Diese sind im Körper gespeichert und führen meistens zu Verspannungen oder sogar Krankheiten. Hierbei unterscheident man zwischen „Emotionen“ und „Gefühlen“. Emotionen sind Schutzmechanismen die sich um den verletzten Kern gebildet haben. Dem Kern wohnen die Gefühle inne, die verletzt wurden. Pferde unterscheiden sehr genau zwischen Emotionen und Gefühlen. Da Emotionen Schutzmeschanismen sind, reagieren Pferde eher mit Ablehung wenn „Mensch“ emotional wird. Gefühle hingegen ziehen Pferde an. 

Es ist wichtig für ein erfülltes Frau sein in Kontakt mit unseren Gefühlen zu sein. In Kontakt sein bedeutet mit Bewußtheit Gefühle zulassen statt ein Opfer der eigenen, scheinbar unkontrollierbaren, Gefühlswelt zu sein.